Rahmenmodell Wandlungsfähigkeit

Be­schrei­bung der Me­tho­de

Das Rahmenmodell Wandlungsfähigkeit ist ein strukturiertes Analyse- und Entwicklungsinstrument zur Bewertung und Weiterentwicklung der organisationalen Wandlungsfähigkeit. Es betrachtet Wandlungsfähigkeit entlang von fünf Dimensionen: Technologie, Organisation & Struktur, Strategie, Systeme & Prozesse sowie Menschen & Kultur. Auf Basis einer standardisierten Erhebung werden Ist-Werte ermittelt, Zielwerte je Dimension definiert und daraus konkrete Handlungsfelder und Maßnahmen identifiziert. Die Methode ist besonders relevant für Organisationen, die Transformationsfähigkeit nicht isoliert, sondern dimensionsübergreifend systematisch entwickeln möchten.

Aus­de­tail­lie­rung der Me­tho­de

1. Ziel

Ziel der Methode ist es, die aktuelle Wandlungsfähigkeit einer Organisation transparent zu bewerten, relevante Entwicklungslücken zu identifizieren und daraus priorisierte Maßnahmen zur Weiterentwicklung abzuleiten. Die Ergebnisse schaffen eine belastbare Grundlage für Transformations- und Verbesserungsinitiativen.

2. Anwendung

  • Erhebung der Wandlungsfähigkeit über eine standardisierte Microsoft-Forms-Befragung: Bewertung der Organisation entlang der fünf Dimensionen und zugehöriger Ausprägungen durch relevante Teilnehmende.
  • Auswertung des Ist-Zustands: Verdichtung der Ergebnisse zu Ist-Werten je Dimension mittels Excel-gestützter Bewertungslogik.
  • Definition von Zielwerten und Durchführung einer Gap-Analyse: Gegenüberstellung von Ist- und Zielwert je Dimension zur Identifikation konkreter Entwicklungsfelder.
  • Ableitung passender Maßnahmen: Auswahl geeigneter Maßnahmen aus einem vorbereiteten Katalog und Konkretisierung anhand hinterlegter Steckbriefe.
  • Überführung der Ergebnisse in priorisierte Transformationsinitiativen im Rahmen eines gemeinsamen Auswertungstermins.

3. Vorteile

  • Strukturierte und vergleichbare Erfassung unterschiedlicher Perspektiven auf die Wandlungsfähigkeit der Organisation. 
  • Datenbasierte Transparenz über Stärken, Schwächen und Reifegrade entlang aller fünf Dimensionen.  
  • Klare Priorisierung relevanter Handlungsbedarfe durch dimensionsspezifische Gap-Analyse.
  • Direkter Übergang von der Analyse zur Umsetzung durch einen Maßnahmenkatalog mit über 130 vorbereiteten Maßnahmen.
  • Betrachtung von Wandlungsfähigkeit als mehrdimensionales organisatorisches Thema, das strategische, strukturelle, kulturelle und technologische Aspekte integriert

4. Adressaten

Geschäftsführung, Bereichsleitungen, Transformationsverantwortliche, Organisationsentwicklung, Prozessmanagement, HR, IT, Fachbereichsvertretungen, Prozessverantwortliche, Führungskräfte, sowie Rollen mit Umsetzungs- und Steuerungsverantwortung für Transformationsmaßnahmen.